Scott Souder, IBM Program-Manager und verantwortlicher Projektleiter für IBM Notes, iNotes und für IBM Mail Next, hielt nach unserem Event in Zürich auch in London die viel beachtete Eröffnungsrede. Er berichtete über den aktuellsten Stand des Projektes „Mail Next“ und erläuterte die Roadmap im IBM Messaging & Collaboration Umfeld. Wiederum konzentrierte er sich auf die Live-Demo von aktuellstem Code und begeisterte so die zahlreichen Zuschauer, da bis zu diesem Zeitpunkt bei allen öffentlichen Web-Calls nur Folien und keine Live-Demo gezeigt wurde. Die Ansätze, welche die IBM mit „Mail Next“ verfolgt, sind frisch und optisch sehr ansprechend. Gerne möchte man schon jetzt die Software “testen” können, da man sich sofort einen Mehrwert und eine effizientere Arbeitsweise vorstellen kann, als dies in “gewöhnlichen” und sequentiell abzuarbeitenden Inboxen heute der Fall ist. Wir verweisen auf die Folien, weisen aber darauf hin, dass keine aktuellen Bilder von „Mail Next“ darin vorkommen werden und respektieren das “no-tweet” und “no-pictures” Gebot von Scott.
Unter dem Management-Track haben dabei Belsoft IBM Champion Sandra Bühler und Roberto Mazzoni von der Universität Zürich den Vortrag: “Shaping Collaboration at the University of Zurich” gehalten. Inhaltlich waren dabei die organisatorischen und technischen Herausforderungen bei der Migration und Konsolidierung von über 40’000 Usern von einer heterogenen E-Mail Umgebung in eine einheitliche und sehr schlank zu administrierende Domino/Notes Umgebung thematisiert, ebenso wie die Quick-Wins, den Benefit und die heutige Success-Story nach erfolgreichem Abschluss des Projektes vor 3 Jahren.
In der Zwischenzeit kamen weitere individuell auf die Bedürfnisse der Universität Zürich entwickelte Software-Applikationen (Domino basierte XPages Applikationen) dazu, ebenso wie IBM Sametime, eine rege benutzte Chat, Awareness und Online-Meeting Plattform, die sich nahtlos in die bestehende Umgebung integrieren oder auch mit mobilen Geräten zugreifen und bedienen lässt. Grundsätzlich gilt, dass der Zugriff auf Daten über mobile Geräte bei der Universität Zürich prozentual höher ist, als bei vergleichbaren Wirtschaftsunternehmen.
Ein weiterer Schwerpunkt galt der erst kürzlich aufgebauten und noch nicht für alle 40’000 User zur Verfügung stehenden Social Business/Social Collaboration Plattform IBM Connections und den Strategien, wie diese Software bei einer so grossen Organisation eingeführt und mit einem grossen Mehrwert für alle User angewendet werden kann. Die Slides zu unserem Vortrag finden Sie weiter unten.
Nach unserem Vortrag haben wir die Effizienz und die Möglichkeiten eines grossen Konzerns an unserem eigenen Leib erfahren dürfen. Während des Vortrags wurde seitens der Teilnehmer bedauert, dass es die IBM bis heute versäumte eine öffentliche Success-Story aus der Migration auf Domino zu machen. Offensichtlich waren die “richtigen” Personen in unserer Session, da kurz nach Ende des Vortrags, ein Raum und eine professionelle Videoausrüstung auf Roberto Mazzoni wartete und er eine Kürzestform unserer Session zuerst in Englisch und dann auch noch auf Deutsch für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt hat.
Selbstverständlich sind diese Userkonferenzen nicht nur ein Ort um Wissen auszutauschen und aufzubauen, die Pflege des Netzwerks und das gemütliche Beisammensein mit der Community sind genauso wichtig. Vor allem von dieser Seite der Konferenz zeugt das nächste Photo vom Speakers Dinner und das Photo mit den IBM Champions vor Ort. Die Konferenz wurde sehr gut organisiert und besucht und wir freuen uns schon auf die nächste #iconuk.
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Vortrag von Roberto Mazzoni und Sandra Bühler
Shaping Collaboration at the University of Zurich
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