Die Good-Technology, unter anderem für Containerisierung und sichere Apps bekannt, lässt sich der kanadische Smartphone-Pionier einer Mitteilung zufolge 425 Millionen Dollar in bar kosten. BlackBerry stellt ferner die Good-Fähigkeiten in den Bereichen Multi-OS-Mangement mit Schwerpunkt iOS heraus und lobt Möglichkeiten der Good-Plattform „Dynamics“ wie Verschlüsselung auf App-Ebene, Data Loss Prevention sowie sichere Kommunikation zwischen Anwendungen.

„Mit der Übernahme von Good wird Blackberry eines der grössten Probleme von CIOs speziell in regulierten Branchen besser lösen können: die sichere Verwaltung von Geräten über alle Plattformen hinweg“, erklärte BlackBerry CEO John Chen. Mit noch besseren Cross-Plattform-Fähigkeiten müssten BlackBerry Kunden keine Kompromisse bei der Wahl ihrer mobilen Betriebssysteme, Einsatzmodelle oder dem Schutz von Privatsphäre und Daten machen. Good habe wie auch BlackBerry eine starke Präsenz in Unternehmen und Behörden weltweit, BlackBerry werde mithin auch seine Vertriebs- und Distributionsmöglichkeiten ausbauen und in der Folge seine Erlöse mit Unternehmenssoftware steigern.

Mit der Übernahme durch BlackBerry setzt sich die Konsolidierung im EMM-Markt weiter fort – in der Vergangenheit waren mit Zenprise (Citrix), Fiberlink (IBM) und AirWatch (VMware) bereits drei wichtige Anbieter von grösseren IT-Firmen übernommen worden.

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